Beitrag zu zukünftigen Forschungsbedarfen erschienen

Beitrag zu zukünftigen Forschungsbedarfen erschienen

Patrick Timpel und Lorenz Harst haben eine Analyse zukünftiger Forschungsbedarfe für den Einsatz von Telemedizin bei Patient*innen mit Diabetes und Hypertonie in der Zeitschrift Nutrients erstellt.

Kurz vor Projektende von Care4Saxony wird die Frage, was danach kommt, immer wichtiger. Der Einsatz von Telemedizin in der medizinischen Versorgung hat durch das Corona-Virus kürzlich zwar einen Schub bekommen, Fragen insbesondere der Implementierung und belastbaren Evaluation bleiben aber nach wie vor offen.

Patrick Timpel und Lorenz Harst haben daher eine systematische Analyse der zukünftigen Forschungsbedarfe auf dem Gebiet der Telemedizin, insbesondere für Patient*innen mit Diabetes und Hypertonie, vorgelegt. Ausgangspunkt war ein Anfang des Jahres veröffentlichter Umbrella Review . Aus den dort eingeschlossenen Reviews und Meta-Analysen wurden Forschungsbedarfe extrahiert und qualitativ kategorisiert, um sie im Anschluss in einer Online-Befragung von Wissenschaftler*innen und Leistungserbringer*innen priorisieren zu lassen. Als wichtigster zukünftiger Forschungsstrang wurde dabei die erfolgreiche Implementierung von Telemedizin-Anwendungen eingeschätzt, gefolgt von einem adäquaten Zuschnitt der Anwendungen auf klar definierte Nutzer*innengruppen (sog. Tailoring) und der Sicherstellung des Datenschutzes.

Die Ergebnisse können eine Grundlage für eine zukünftige Forschungsagenda sein und zudem politische Entscheidungen zur Förderung der Digitalisierung im Gesundheitswesen anleiten.

Der gesamte Artikel ist online abrufbar.  

 


Referenzen

Timpel, P., & Harst, L. (2020). Research Implications for Future Telemedicine Studies and Innovations in Diabetes and Hypertension—A Mixed Methods Study. Nutrients, 12(5), 1340. https://doi.org/10.3390/nu12051340

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